Archers Campfire
Bogenschießen => Pfeile => Thema gestartet von: Matze1985 am Juli 23, 2026, 08:36:43 Nachmittag
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Hallo,
Vor Corona habe ich ca. 1 Jahr mit einem Reiterbogen (40lbs) geschossen, - meist in 3D Parcours oder auf dem Grundstück.
Dabei habe ich für mich persönlich gute Erfolge erzielt, sprich, ich habe immerhin die Richtung getroffen, - später auch spezifischer die Killzones bzw. das ''Gold''
Jetzt habe ich wieder angefangen, mit einem 35lbs Recurve (Einteiler) und einem 35lbs Langbogen.
Ich trainiere im Garten auf einer 1m x 1m ElevenTargets Scheibe. 3-4x die Woche.
Pfeile mache ich vollständig selber.
Gibt es da jemanden der mir ab und zu Fragen beantworten kann?
Zum Beispiel habe ich zur Zeit das Problem, dass meine Arizona Nocken sich ganz leicht von meinen Schäften ablösen lassen, - trotz 2k Kleber.
Ich hoffe das Forum ist nicht komplett tot.
Gruß, Matthias
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Die Schäfte vorher geölt?
Ich nehme seit Jahr und Tag Sekundenkleber, den billigsten von KIK oder Tedi.
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Mit Leinölfirnis, ja. Zuvor gebeizt.
Ich habe relativ wenig Kleber (Uhu 2k) genommen, da sonst die Hälfte rausgepresst wird beim Aufschieben der Nocke.
Die Pfeilspitzen (Bodkin bzw. Kriegsspitzen) kleben mit dem Kleber hervorragend.
edit: Sekundenkleber benutze ich für die Federn
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Hallo,
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Gibt es da jemanden der mir ab und zu Fragen beantworten kann? …
Ich hoffe das Forum ist nicht komplett tot.
….
Gruß, Matthias
???
Wie kommst Du denn da drauf?
Es ist vielleicht etwas ruhiger geworden, was in meinen Augen aber auch nicht so verkehrt ist - die Emotionen kochen nicht mehr ganz so hoch 😉
Etliche User bewegen sich auch nur noch in den Unterforen/ Bereichen, wo sie sich tatsächlich auch für interessieren, das unnötige/ überflüssige Gesülze, kommentieren und diskutieren hat sich - derzeit zumindest - zum Glück etwas reduziert 👍
Kleiner Tipp am Rande:
Wenn Fragen zum Pfeilbau auftauchen, dann versuche es doch mal in der Rubrik „Pfeile“….
Und als Thema Deines Posts vielleicht „Meine Nocken kleben nicht…“ anstatt „Bogenpate in NRW gesucht“ - bin mir sicher, dass dann einiges an guten Tipps kommt 😉
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Ich hab das mal verschoben und den Betreff geändert ;)
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Mit Leinölfirnis, ja. Zuvor gebeizt.
Ich habe relativ wenig Kleber (Uhu 2k) genommen, da sonst die Hälfte rausgepresst wird beim Aufschieben der Nocke.
Die Pfeilspitzen (Bodkin bzw. Kriegsspitzen) kleben mit dem Kleber hervorragend.
edit: Sekundenkleber benutze ich für die Federn
Dann war wohl das Öl noch nicht komplett ausgehärtet.
Es muss auch nicht unbedingt viel Kleber sein, nur gleichmäßig verteilt.
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Wie lange hast du das Leinölfirnis aushärten lassen?
Kleiner Tip - den Nockkonus erst NACH dem Ölen und Aushärten lassen schneiden und dann gleich die Nocke aufkleben. Btw, 2K für den Nockkonus ist eher ungewöhnlich - weil unnötig. UHU Hart tuts auch.
Wenn schon 2K - beide Komponenten gut durchmischen, sonst hast du keine Klebewirkung.
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Ok, das ist möglich.
Die Schäfte beize ich zuerst, dann Öl, sodass ich anschliessend den Konus für Nocke und Spitze forme.
Aber klar, das Öl wird dann nicht ganz weg sein.
edit: Den entsprechenden Konus spitze ich immer nach dem Ölen und Beizen an.
Was das Aushärten angeht, - ja, wahrscheinlich nicht lange genug.
Heisst, am selben Tag klebe ich Nocken und Spitzen.
Uhu Hart probiere ich mal, habe nur Pattex Transparent
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Je nach Öl 2 Tage (Hartöl auf Leinölbasis mit Sikkativ) und 4 Monaten :o (reines, ungekochtes Leinöl) aushärten lassen.
Schreib mal, was du verwendest.
PS. soviel Kleber nehmen, das ein wenig davon unter dem Rand der Nocke hervorquillt wenn die Nock sauber aufgepresst wird. UHU Hart u.ä. ist zu empfehlen, weil das die meisten Kunststoffe ein wenig an der Oberfläche anlöst. 2K macht das nicht.
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Uhu Hart (nicht den für Kunststoff) hab ich jetzt gekauft.
Die Nockeenden vom alten Klebstoff freigekratzt, und ordentlich Kleber drauf, gedreht, aushärten lassen.
Mal schauen was es wird.
Ich hab mir das günstigste Öl besorgt, bot sich so an.
Gibt es eine bessere Möglichkeit?
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Der Leinölfirnis (ich habe ihn selber nicht im Gebrauch) wird in die Kategorie "2Tage trocknen lassen" fallen.
Der UHU Hart ist dieser (https://www.uhu.com/de-de/produkte/uhu-hart-faltschachtel-35-g-defrit)
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Ich bearbeite meine Holzpfeile auch immer mit 2 Schichten Leinölfirnis. Nachdem die 3-4 Tage getrocknet sind, Nocke anspitzen und Federn kleben
Ich hatte bloß festgestellt, das UHU Hart super für das kleben der Federn ist, aber die Nocken sich hin und wieder gelöst haben. Seit ich UHU Kraft für die Nocken nehme, nicht eine verlorene Nocke mehr.
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Also das meiste würde ja schon oben geschrieben.
Ich klebe bei Holzpfeile die Thermoplastnocks wie die Arizona nur mit Bohning Platinum Kleber.
Der löst nämlich den Kunststoff an und gibt eine sichere, nicht brüchige wie bei Sekundenkleber, Verbindung.
Etwas Kleber auf den Konus und Nocke draufdrehen.
Dabei sollte immer etwas Kleber austreten den du dann gleich mit dem Finger und Zewa abwischen kannst.
Sparen ist hier nicht angebracht. 😂👍
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Alles klar. Den Uhu Hart habe ich jetzt besorgt.
Leinöl hat bei mir max 1 Tag getrocknet (1 Schicht)
Erst danach hab ich angespitzt.
Nocken habe ich nur die Arizona Nocken bisher benutzt.
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Ich habe die Erfahrung mit Leinölfirnis gemacht, dass ich nach 1 Tag die zweite Schicht aufgetragen habe und anschließend mindestens 3 Tage gewartet habe. Darunter hatte ich schon mal Probleme mit den Federn. Inwieweit sich das auf die Nocken auswirkt, weiß ich nicht, weil das durchdringt ja nicht den ganzen Schaft. Daher sollte das ja keinen Einfluss auf das kleben der Nocken haben.
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Am wichtigsten bei Leinöl ist, es wirklich dünn aufzutragen und dann lieber in mehreren Schichten. Ich trage im ersten Durchgang das Öl satt auf und entferne nach ca. 30 Minuten den Überstand mit einem Küchentuch (mit ordentlich Druck abreiben). Nach einem Tag trocknen kann dann eine sehr dünne zweite Schicht aufgetragen werden, die muss dann wieder einen Tag trocknen. Den Konus für Nocken/Spitzen schneide ich vor dem Beschichten und klebe die Nocken wie der Stringwistler mit Federkleber (Saunders NPV Cement). Die gehen ohne Zerstörung dann nicht mehr ab.
Und wie immer gilt bei Leinöl wegen der Selbstentzündungsgefahr: ölhaltige Lappen in luftdichtes Behältnis, gleich abfackeln oder nass machen und ausgebreitet (nicht zusammengeknüllt!) draußen trocknen lassen.
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Ich hab mir jetzt schnell auch wieder a paar gebaut, obwohl ich dachte, ich bin fertig mit dem Holzzeugs... 😂
Hab im Keller noch Clou Zabonlack gefunden und den mit einem Schaumröllchen aufgetragen und nach 2 Std. mit, Schleifflies poliert, sieht echt klasse aus und am gleichen Tag kannst befiedern. Der Lack stinkt halt nach Lösemittel wie Sau, aber bei der Wärme ist er in 10 min. trocken. 😉👌