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Bogenschießen => Allgemein => Thema gestartet von: Gartenpinguin am Juli 08, 2026, 12:20:59 Vormittag
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Ich habe ein Problem und bitte Hilfe.
Hintergrund:
Unser Verein lebt gerade nach 10 Jahre Sparflamme langsam wieder auf.
In diesen 10 Jahren wurde durch einen "Ersatz-Vorstand" der Verein am Leben erhalten.
Corona hat auch übel mitgespielt.
Seit 1,5 Jahren bin ich im Vorstand und versuche das Leben zurückzubringen.
Seit wenigen Monaten wurde auch der erste Vorsitz gewechselt.
Wir arbeiten nun alles auf, was liegengelassen wurde.
Wenn ich den Zustand beschreiben wollen würde, würde es so aussehen:
Was von unserem Verein übrig ist, ist ein jämmerlicher Trauerkloß den man den "Kern" nennen könnte.
Der Kern sind ca. 15 Schützen von 65 Vereinsmitgliedern. 30% des Vereins habe ich in 3 Jahren nie kennengelernt.
Dieser Trauerkloß besteht primär aus Spaßschützen. Diese Leute kommen und gehen wann sie wollen. Sie haben kein Interesse an einem Vereinsleben.
Freitäglich haben wir unseren "Trainingstermin". Dieser Termin existiert historisch. Wir haben keinen Trainer. Dieser Termin existiert aktuell eher für die Jugendlichen und Kinder, die ohne Aufsicht nicht alleine auf dem Platz schießen dürfen.
Das Problem
Seitdem ich im Vorstand bin, habe ich auch die vernachlässigten Beitrittsanfragen und Probetrainingsanfragen übernommen. Seitdem gab es jeden Freitag zum offiziellen Training Schnuppergäste. Der alt eingesessene Trauerkloß beschwert sich nun immer mehr, dass die Schnuppergäste das "Training" behindern und wollen, dass das ganze separiert wird.
Die Frage an Euch
Wie geht Ihr also in Eurem Verein mit Schnuppergästen um?
Haben diese einen separaten Termin, bei dem sie mit einem Trainer angeleitet werden? Oder findet das parallel zum regulären Training statt?
Ich habe nämlich Bauchschmerzen damit, wenn Leute dem Verein beitreten wollen und diese das "Vereinsleben" gar nicht kennenlernen dürfen, weil ihre Einführung ins Bogenschießen komplett vom Verein separiert werden soll.
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Hallo, bei uns ist das so ähnlich, viele Mitglieder aber nur eine Handvoll sieht man.
Schnuppern kann man bei uns im Training,so lange keine Gruppe ist. Für Gruppen nehmen wir uns extra Zeit.
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Ich lasse Gastschützen immer vorm Training kommen. Dann haben wir Zeit für Erklärungen und erste Versuche. In der Regel stören sie im anschließenden Training nicht mehr wirklich.
So können sie erst Mal in Ruhe etwas schießen, und lernen im Anschluss auch das eine oder andere Vereinsmitglied kennen.
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Ein Luxusproblem ;) , der Verein lebt ja noch 8)
Um ehrlich zu sein, ich halte gar nichts von Schnuppergästen.
Ich würde separate Anfängerkurse machen.
Aber jeder Verein ist anders, kann man nicht verallgemeinern.
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Evtl. als Kompromiss erst mal "schnuppern" lassen ohne Training
zu den regulären Trainigszeiten, also alles zeigen und etwas erklären
damit ein erster Eindruck stattfinden kann.
Bei Interesse dann eine separate Schnupperstunde oder Anfängerkurs
anbieten.
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Moin Ari,
wir sind eine Unterabteilung des Sportvereins mit ca 60 Schützen davon <30 regelmässig beim Training.
Wenn Schnuppergäste kommen, stellt die Trainerin sie dazu und wir akzeptieren dass das etwas aufhält. Es gibt drüberhinaus eine Kooperation mit der Volkshochschule, die 1x jährlich ein Tagesprogramm anbietet. Die Termine gehen über mehrere Stunden und es kommt immer mal eine Anmeldung dabei rum.
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Seid ihr sicher, dass der Begriff "Schnuppergäste" von allen in gleicher Weise verstanden/interpretiert wird? Vielleicht kan der Koll.
Gartenpinguin mal helfen und skizzieren, was den Schnuppergast ausmacht ...
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Wir sind eine Abteilung in einem Schützenverein mit über 200 BogenschützenInnen. Bereits um einiges größer als die Kugler ;-). Aufnahmegebühr 100€ und Jahresbeitrag knapp 40€.
Zwei- bis dreimal im Jahr bieten wir Schnupperkurse an. Dazu melden sich im Schnitt um die 15Personen an. Diese teilen wir in Gruppen auf und halten diesen Schnuppertag Samstag oder Sonntags ab. Daraus ergeben sich dann sehr Interessierte, die in den Einsteigerkurs gehen. Vor dem Kurs muss der Aufnahmeantrag abgegeben werden. Der Einsteigerkurs ist so etwas wie die Platzreife. Ohne diese keine Aufnahme im Verein. Ausnahmen für SchützenInnen gibt es wenn sie bereits Erfahrung haben. Dann reicht es diese Erfahrung bei einem Übungsleiter abnehmen zu lassen. Für den Parcours gibt es noch eine extra Einweisung.
Aber auch bei uns sind von den 200 "nur" um die 50 aktiv. Und davon die Hälfte in Arbeitseinsätzen oder Veranstaltungen aktiv. 🤷♂️