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Bogenschießen => Allgemein => Thema gestartet von: Roy Rogers am Mai 26, 2026, 10:26:12 Vormittag

Titel: Warum ich daneben schieße...
Beitrag von: Roy Rogers am Mai 26, 2026, 10:26:12 Vormittag
Lange Zeit habe ich mir um konsequent richtiges Ankern, konsequent richtiges Lösen und vor Allem ein Ende des Zielvorganges abzuwarten keine Gedanken gemacht und gedacht, wenn ich genug schieße kommt schon das Immertreffen... Pustekuchen...
Mal traf ich und mal nicht... machte mir aber nie Gedanken darüber warum ich nicht traf...

Ich habe mich zwingen müßen das Ende des Zielens abzuwarten, meine Sehnenhand am Anker im Gesicht zu lassen und ebenso mich zwingen müßen nur meine Finger zu öffnen als einzige Bewegung am Schluß.
Immer wieder wurde ich zurückgeworfen zu meinem alten wilden Still. Kaum geankert, Zupfen und Reissen :-)

Nun ernte ich die Früchte meiner Hartnäckigkeit.
Ich schieße viel besser und treffe auch viel besser.

Dies soll nur als eine Ermutigung aufgefasst werden
Schieße öfters mit nur einem Pfeil und denke über den einen Schuß nach!

Gutes Schießen!   :trink:


Titel: Re: Warum ich daneben schieße...
Beitrag von: parsec am Mai 26, 2026, 12:06:03 Nachmittag
Und doch sind "Sehnenhand am Anker im Gesicht lassen" sowie "nur meine Finger zu öffnen" auch nicht das Ideal laut Lehrbuch.  ;D
Und das Lehrbuch hat da sogar Recht. Man schießt nochmal um einiges konstanter wenn nicht die Hand in den Anker bewegt wird sondern mittels Ellenbogen-Bewegung die Hand passiv an den Anker geführt wird. Die Finger werden nicht geöffnet sondern entspannt weil das eine viel bessere "Schuss zu Schuss Konstanz" bringt und von Grund auf ein Zupfen oder Reißen verhindert.
Also mutig weiter!  :klasse:
Titel: Re: Warum ich daneben schieße...
Beitrag von: Roy Rogers am Mai 26, 2026, 12:33:03 Nachmittag
 :pop:
Titel: Re: Warum ich daneben schieße...
Beitrag von: Rainer K am Mai 26, 2026, 12:39:14 Nachmittag
Die Ermutigung ist jedenfalls angekommen  :bow:
Ich hab auch 4 Jahre gebraucht bis ich endlich (wenn alles klappt) merke wie die Zughand nach hinten schnappt weil die Last weg ist und die Körperspannung noch da war.
Da ich dieses Jahr 64 feiere wird es zur Perfektion nicht mehr reichen (falls es diese gibt).
egal  :fire: :trink:
Titel: Re: Warum ich daneben schieße...
Beitrag von: Roy Rogers am Mai 26, 2026, 12:49:53 Nachmittag
Jau, ich bin 64 und da ist noch Potenzial auf diesem Gebiet... oder sehen wir es so: Bogenschießen als Weg...  :bow:

Titel: Re: Warum ich daneben schieße...
Beitrag von: D. von der Insel am Mai 26, 2026, 01:23:23 Nachmittag
Jau, ich bin 64 und da ist noch Potenzial auf diesem Gebiet... oder sehen wir es so: Bogenschießen als Weg...  :bow:
Es muss am Jahrgang liegen.
Ich bin gleichalt und habe die gleichen Probleme die ich nicht immer in den Griff bekomme.
Titel: Re: Warum ich daneben schieße...
Beitrag von: Stringwistler am Mai 26, 2026, 01:54:48 Nachmittag
Ihr jungen Hüpfer... 😂
Ich werd 65 und hab es aufgegeben etwas verändern zu wollen.
Ich hab Spaß dran, immer noch nach 47 Jahren.
Mal mehr, mal weniger...
und treffen tu ich auch...
mal mehr, mal weniger. 😌👌
Titel: Re: Warum ich daneben schieße...
Beitrag von: Roy Rogers am Mai 26, 2026, 02:02:37 Nachmittag
Ihr jungen Hüpfer... 😂
Ich werd 65 und hab es aufgegeben etwas verändern zu wollen.
Schön gesagt!
Titel: Re: Warum ich daneben schieße...
Beitrag von: kungsörn am Mai 26, 2026, 02:30:38 Nachmittag
„Nur der Unvollkommene trifft die Mitte des Kreises“  (Bibi & Tina)…  :upsidedown: :bow:
Die Lust am “besser werden“ wird bestimmt neu aufflammen, wenn’s für die Sieger wieder ein edles Tröpfchen zu ergattern gibt, statt Papier und leere Messingtöpfe. ;D
Titel: Re: Warum ich daneben schieße...
Beitrag von: Rainer K am Mai 26, 2026, 04:17:18 Nachmittag
„Nur der Unvollkommene trifft die Mitte des Kreises“  (Bibi & Tina)… 
Die Folge hab ich verpasst ::), aber Friedrich Rückert hilft:
"Mit Unvollkommenheit zu ringen, ist das Los des Menschen, ist sein Wert und nicht sein Mangel bloß; Was unvollkommen ist, das soll vollkommen werden, Denn nur zum Werden, nicht zum Sein, sind wir auf Erden."
Super, ich SOLL ja immer Luft nach oben haben, damit kann ich gut leben ;D
Titel: Re: Warum ich daneben schieße...
Beitrag von: Flotschi am Mai 26, 2026, 05:31:08 Nachmittag
Bei mir hat es auch lange gedauert bis ich einen Stil gefunden habe, den ich leicht immer wiederholen kann.
Die gelegentlichen Ausrutscher sind dabei aber ich weiß zumindest nun immer woran es gelegen hat.
Hab vor einigen Jahren mich selbst gefilmt weil ich einfach keine Konstanz zusammenbekam.
Mir fiel dann auf, dass ich nicht vernünftig nachgehalten habe sondern schon zum nächsten Pfeil griff während der abgeschossene Pfeil noch gar nicht im Ziel war.
Dann hatte ich beim lösen Probleme usw.
Ich denke nicht, dass man jemals fertig gelernt hat.
Ich ärgere mich heute nicht mehr so sehr wenn ich einmal einen miesen Tag habe.