Archers Campfire
Bogenschießen => Bögen => Thema gestartet von: Casimir am März 04, 2026, 06:02:12 Nachmittag
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Lt neuem Video vom Thomas - Ja. Hat das schon mal jemand von euch probiert?
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Lt neuem Video vom Thomas - Ja. Hat das schon mal jemand von euch probiert?
wenn du wenig genut gpp schießt und riskierst daß es den Bogen zerlegt, geht das sogar mit günstigen Bögen. ::)
Aber wer will das schon? :pop:
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Lt neuem Video vom Thomas - Ja. Hat das schon mal jemand von euch probiert?
Aber wer will das schon? :pop:
Vielleicht dem Thomas, wer immer das ist…
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Gestern noch getestet:
Ganz knapp 30#
207 grn Pfeil
195 fps
nix über 200
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Sorry, Bezug fehlt. Hab den Link vergessen:
https://youtu.be/U0ckGxe0zjA?si=gQVF83lPM1OypfU1
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Der Thomas von Bogensportwelt ist gemeint.
Hier das Video dazu: https://www.youtube.com/watch?v=Ty3fQ7xdQiw
Update:
War wohl ein anderes Video gemeint, teilt sich aber viel vom Kern.
:edit:
Ich habe öfters versucht mir die Videos auf Empfehlung hin mal anzuschauen, aber der Thomas labert mir leider zu viel und häufig wird die eigentliche Frage oder These gar nicht beantwortet.
Es werden improvisierte "Tests" herangezogen, die fast immer subjektiv sind. Daher hier zumindest ein Pluspunkt bei diesem Video für angemessenes Testequipment.
Zurück zum Thema:
Ja, 210+ fps auf 30# sind recht entspannt möglich, mit dem zur Zeit verfügbaren Material.
Einige Bögen/Wurfarme vertragen heut zu Tage 6,5 gpp, manchmal sogar noch weniger. Bei 30 Pfund kommt man also auf 195 grains (ca. 12,6 Gramm). So ein Pfeil auf einem 30# Recurvebogen ist ein absolutes Leichtgewicht. Klingt böse, fliegt aber schnell.
Bei meinem 22# Hybridbogen komme ich mit 200 grains schweren Pfeilen bereits auf 185 fps. 280 grains drücken das auf 175 fps runter, aber selbst das reicht vollkommen aus.
Mein 36# Hybridbogen kommt mit 350 grains schweren Pfeilen auf 205 fps. Viel fehlt also nicht um in die genannte Region zu kommen.
Und Recurvebögen kicken ja nochmal härter als Hybride.
Also ja, absolut plausibel.
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Sorry, Bezug fehlt. Hab den Link vergessen:
https://youtu.be/U0ckGxe0zjA?si=gQVF83lPM1OypfU1
Danke Casimir :yes:
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Ja, 210+ fps auf 30# sind recht entspannt möglich, mit dem zur Zeit verfügbaren Material.
Einige Bögen/Wurfarme vertragen heut zu Tage 6,5 gpp, manchmal sogar noch weniger.
Also ja, absolut plausibel.
Dann erklär mir mal warum bei meinen Uukha SX+ (sollen ja nicht die langsamsten Wurfarmen sein)
mit 34,5# adF
bei 6,06gpp
trotzdem nur 203fps herauskommen
für mich sind > 210fps bei 30# nicht nachvollziehbar
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Lt neuem Video vom Thomas - Ja. Hat das schon mal jemand von euch probiert?
Ja, ist kein Problem. Theorie und Pfeile siehe da: https://youtu.be/rWzaPIJVF88
In der Praxis sind wir damit sogar auf 214 fps gekommen mit einer Mercury Sehne.
man kommt halt dann bei 5,3 bis 5,5 gpp raus. Das ist aber mit modernen Bögen, hier: W&W Mittelteil und Uukha Omegas gar kein Problem. Es klingt sogar noch ganz normal.
nachtrag: Die Gruppierung war aber mit einer 80gn Spitze besser als mit einer 60gn, damit ist man nur noch knapp über 200 fps. Hier muss man halt zwischen Verzeihlichkeit und Speed Prios setzen. Ich bin für Feldbogen im Team Verzeihlichkeit. Für 3D noch unentschlossen. Weil da ist Speed schon cool.
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Ja, 210+ fps auf 30# sind recht entspannt möglich, mit dem zur Zeit verfügbaren Material.
Einige Bögen/Wurfarme vertragen heut zu Tage 6,5 gpp, manchmal sogar noch weniger.
Also ja, absolut plausibel.
Dann erklär mir mal warum bei meinen Uukha SX+ (sollen ja nicht die langsamsten Wurfarmen sein)
mit 34,5# adF
bei 6,06gpp
trotzdem nur 203fps herauskommen
für mich sind > 210fps bei 30# nicht nachvollziehbar
Wie immer: es kommt darauf an!
30# mit z.B. 27" Auszug sind eine komplett andere Geschichte als 30# mit 30"+.
One piece, Bolt-Down, ILF?
Wie effizient arbeitet der Bogen?
Wie sauber released der Schütze?
Passen Auszugslänge und Setup zusammen?
Etc.
Ich hab aktuell mit meinen 28# Wurfarmen bei 30" Auszug mit ca 30,5# adF mit einem 280gn Pfeil ca. 192-195fps je nach Release.
Ich werde mir für dieses Setup einen Satz mit ca 230gn bauen und bin dann sicher auch in der Nähe von 210fps.
Generell sind aber sehr oft recht übertriebene Werte im Umlauf, die unter meist leicht "ungenauen" Testbedingungen generiert werden.
Ich kann je nach dem, wie ich löse, leicht überziehe oder im Release nochmal schön an der Sehne zupfe...
Ohne weiteres 10fps auf den Speed drauf legen, den ich bei meinen eigentlichen Ankerpunkt und Release habe, wenn ich das für ein Video schön aussehen lassen möchte.
Mache ich aber nicht, weil das halt alles so individuell ist, dass die Zahlen objektiv nicht vergleichbar sind.
Aber ja, 210 FPS mit 30# sind machbar und kein völlig utopischer Wert.
Wenn man einen Auszug über 30" hat und seeeehr leichte Pfeile schießt.
Das ganze dann sauber zu beherrschen und oder den Bogen so abzustimmen/bauen dass das ganze dann auch noch wirklich präzise bleibt....
DAS ist nochmal eine ganz andere Geschichte.
PS: den Hybridbogen, der bei 36# auf den Fingern einen 350gn Pfeil auf 205fps beschleunigt möchte ich gerne sehen.
Das wäre dann schneller als ein Superrecurve vom Schlage eines Border CV9.
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PS: den Hybridbogen, der bei 36# auf den Fingern einen 350gn Pfeil auf 205fps beschleunigt möchte ich gerne sehen.
Das wäre dann schneller als ein Superrecurve vom Schlage eines Border CV9.
Ist eine Individualanfertigung von einem guten Freund.
Hat 35# bei 28", jedoch ziehe ich 29" und komme gemessen auf 36#.
Ist aber auch gut möglich, dass ich beim Chronen sogar bis 30" gezogen habe - das kann ich gerade weder bezeugen noch verneinen. Dafür müsste ich nochmal unter Laborbedingungen messen.
Einer der Hauptgründe für die Geschwindigkeit sind die schmalen Wurfarme, die quasi durch die Luft schneiden. Der Luftwiderstand und die Massenträgheit sind also nennenswert geringer als beim Recurve.
Wurfarme mit klassischem Recurve kicken zwar zum Ende härter, sind jedoch durch die breiten Wurfarme im Schnitt langsamer in der anfänglichen Beschleunigung. Die Massenträgheit der Arme ist deutlich größer. Getrickst wird dann mit speziellem Material, wie Carbon und Schaumkern um dem entgegenzuwirken. Jedoch bleiben die Bogenbauer beim Standarddesign des Recurves.
Kein Bogenbauer würde nur für Geschwindigkeit die Langlebigkeit oder Garantie aufs Spiel setzen, es sei denn, er weiß was er tut.
Und das war bei meinem Bogen der Fall. Es sind nur glasbelegte Wurfarme mit Ahornkern, aber das Design macht die Geschwindigkeit.
Das ist natürlich ein Sonderfall, weil es kein Bogen "von der Stange" ist.
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Ich glaube dir gerne, dass das ein sehr schneller Bogen ist.
Und auch, dass man mit Glas ein "Hotrod" Design bauen kann, welches an die Geschwindigkeit eines sehr guten Recurve harankommt.
Ich selbst habe auch schon sehr schnelle Hybride gebaut, denen nur wenige Recurve das Wasser reichen können.
Dem Fritz seine sind z.B. auch echt flott... Alles gut.
Aber 200fps bei 10gpp macht kein Uukha oder sonstwelchen sehr ausgereiften Bögen.
Da nützen auch die schlankesten Wurfarme nix.
Die garantiert trotzdem schwerer sind als ein sehr ausgereifter Recurve mit Carbon.
Das einzige, was in diese Regionen kommt, sind Superrecurve vom Schlage eines Hex9 oder CV9.
Die haben dann aber auch das 1,5!!!-fache an Energie zur Verfügung um den Pfeil zu beschleunigen.
Aber das ist eine müßige Diskussion, bei der man eigentlich nur Gefühle und Befindlichkeiten verletzen kann.
Ich glaube ich muss mal die Kraft ausrechnen, die ein normaler Recurve beim Luft verdrängen verbraucht ausrechnen.
Vielleicht macht das ja wirklich 1-2 FPS aus.
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Ich glaube dir gerne, dass das ein sehr schneller Bogen ist.
Und auch, dass man mit Glas ein "Hotrod" Design bauen kann, welches an die Geschwindigkeit eines sehr guten Recurve harankommt.
Ich selbst habe auch schon sehr schnelle Hybride gebaut, denen nur wenige Recurve das Wasser reichen können.
Dem Fritz seine sind z.B. auch echt flott... Alles gut.
Aber 200fps bei 10gpp macht kein Uukha oder sonstwelchen sehr ausgereiften Bögen.
Da nützen auch die schlankesten Wurfarme nix.
Die garantiert trotzdem schwerer sind als ein sehr ausgereifter Recurve mit Carbon.
Das einzige, was in diese Regionen kommt, sind Superrecurve vom Schlage eines Hex9 oder CV9.
Die haben dann aber auch das 1,5!!!-fache an Energie zur Verfügung um den Pfeil zu beschleunigen.
Aber das ist eine müßige Diskussion, bei der man eigentlich nur Gefühle und Befindlichkeiten verletzen kann.
Ich glaube ich muss mal die Kraft ausrechnen, die ein normaler Recurve beim Luft verdrängen verbraucht ausrechnen.
Vielleicht macht das ja wirklich 1-2 FPS aus.
Das sehe ich genauso.
Selbst wenn der Bogen mit fast 10gpp an die 190ft/s. kratzt ist es beachtlich..... :troll:
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Der Thomas von Bogensportwelt ist gemeint.
Hier das Video dazu: https://www.youtube.com/watch?v=Ty3fQ7xdQiw
Update:
War wohl ein anderes Video gemeint, teilt sich aber viel vom Kern.
:edit:
Ich habe öfters versucht mir die Videos auf Empfehlung hin mal anzuschauen, aber der Thomas labert mir leider zu viel und häufig wird die eigentliche Frage oder These gar nicht beantwortet.
Es werden improvisierte "Tests" herangezogen, die fast immer subjektiv sind. Daher hier zumindest ein Pluspunkt bei diesem Video für angemessenes Testequipment.
Zurück zum Thema:
Ja, 210+ fps auf 30# sind recht entspannt möglich, mit dem zur Zeit verfügbaren Material.
Einige Bögen/Wurfarme vertragen heut zu Tage 6,5 gpp, manchmal sogar noch weniger. Bei 30 Pfund kommt man also auf 195 grains (ca. 12,6 Gramm). So ein Pfeil auf einem 30# Recurvebogen ist ein absolutes Leichtgewicht. Klingt böse, fliegt aber schnell.
Bei meinem 22# Hybridbogen komme ich mit 200 grains schweren Pfeilen bereits auf 185 fps. 280 grains drücken das auf 175 fps runter, aber selbst das reicht vollkommen aus.
Mein 36# Hybridbogen kommt mit 350 grains schweren Pfeilen auf 205 fps. Viel fehlt also nicht um in die genannte Region zu kommen.
Und Recurvebögen kicken ja nochmal härter als Hybride.
Also ja, absolut plausibel.
Bei der BSW ist der Red Beryl angegeben mit:
"empfohlenes Pfeilgewicht (pro lbs Zuggewicht): 8-9gr (mind. 7gr)"
Dann müsste der Thomas ja unter die von BSW angegeben Daten gegangen sein. Und das im Namen der BSW?
Hmm......🤔
Aber es kitzelt mich schon mal 200fps + X zu schiessen!😁
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Aber es kitzelt mich schon mal 200fps + X zu schiessen!😁
Fand ich auch sehr spannend und habe das mit den Sphere Phantom und DK-Bow Tyrfing Schäften mal ausprobiert.
Meine Erfahrung ist recht ernüchternd.
Die Vorteile in der flacheren Flugbahn finde ich nur auf Distanzen über 30m bemerkbar.
Als Nachteil der Beschleunigung arbeiten sich jedoch bei mir vermehrt Lösefehler ein: Der Bogen wird einfach zickiger und unruhiger.
Irgendwo bei 185 fps ist mein Wohlfühlbereich.
Leichte Schäfte sind für mich nur mit schwereren Spitzen und damit höherem FOC sinnvoll.
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Aber es kitzelt mich schon mal 200fps + X zu schiessen!😁
Fand ich auch sehr spannend und habe das mit den Sphere Phantom und DK-Bow Tyrfing Schäften mal ausprobiert.
Meine Erfahrung ist recht ernüchternd.
Die Vorteile in der flacheren Flugbahn finde ich nur auf Distanzen über 30m bemerkbar.
Als Nachteil der Beschleunigung arbeiten sich jedoch bei mir vermehrt Lösefehler ein: Der Bogen wird einfach zickiger und unruhiger.
Irgendwo bei 185 fps ist mein Wohlfühlbereich.
Leichte Schäfte sind für mich nur mit schwereren Spitzen und damit höherem FOC sinnvoll.
Genau zu dem gleichen Ergebnis komme ich auch.
Bevorzuge auch mittelschwere bis leichte Schäfte und pack dafür vorne 180-200gn Spitze-Insert-Prod.ring drauf. 😉👌
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Ja, 210+ fps auf 30# sind recht entspannt möglich, mit dem zur Zeit verfügbaren Material.
Einige Bögen/Wurfarme vertragen heut zu Tage 6,5 gpp, manchmal sogar noch weniger.
Also ja, absolut plausibel.
Dann erklär mir mal warum bei meinen Uukha SX+ (sollen ja nicht die langsamsten Wurfarmen sein)
mit 34,5# adF
bei 6,06gpp
trotzdem nur 203fps herauskommen
für mich sind > 210fps bei 30# nicht nachvollziehbar
Wie immer: es kommt darauf an!
30# mit z.B. 27" Auszug sind eine komplett andere Geschichte als 30# mit 30"+.
Ich bin da beim Grombard... Turne seit geraumer Zeit ja auch mit einem BB auf der Wiese rum und wollte das gestern mal ausmessen (habe mein Setup so hingebogen, dass ich auf 50m genau meinen Nullpunkt im Gold habe)
knapp über 33# adF, 256 grain Pfeile --> 7,7 gpp --> 212 fps.
aber halt knapp 30" Auszug, denke auch das ist entscheidend bei geringeren Zuggewichten
Grüße
stroey
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Der Beschleunigungsweg kann ja nicht egal sein. Nicht umsonst haben Armbrüste so irre Zuggewichte um das auszugleichen. im Grunde muss man die ganze Auszugskurve von Standhöhe bis zum realen Auszug betrachten. Energie ist Kraft mal Weg.
Und wenn ich schlecht löse kann der Pfeil auch mal 2 bis vier Handbreit tiefer einschlagen als erwartet. Ich denke das macht mehr als 10 fps aus. :edit:
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knapp über 33# adF, 256 grain Pfeile --> 7,7 gpp --> 212 fps.
aber halt knapp 30" Auszug, denke auch das ist entscheidend bei geringeren Zuggewichten
gibt bei mir im Chronometer so unter 190fps
und ich muss ganz weit über 1m drüber halten (3unter)
bei 31" Auszug
irgendwie will mein Material nicht, bin mal gespannt ob ich den Fehler finde
mediterran wäre das natürlich kein Problem mit einem Nullpunkt im Gold, aber die Geschwindigkeit fehlt trotzdem
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irgendwie will mein Material nicht, bin mal gespannt ob ich den Fehler finde
Entschuldige, meine Aussage wird jetzt nicht fair sein und du wirst es nicht hören/lesen wollen.
Ein Ratschlag: lasse Dich mal filmen wenn du schießt und analysiere dich darüber selbst. Die Aufnahmen sollten so sein das du gut deine Lösebewegung sehen kannst. Weitere Aufnahmen auch deinen Bogenarm und Bogenschulter.
Durch deine Kommentare bei anderen Themen hatte ich da schon den Eindruck das du vielleicht entweder ein sehr statisches Lösen hast oder sogar beim Lösen bzw. kurz davor zusammenbrichst. Also das deine Zughand entweder sogar nach vorne geht oder dein Bogenarm nicht stabil zum Ziel gerichtet bleibt sondern entweder einknickt oder nach vorne zur Brust hin wegdreht oder die Bogenschulter nicht stabil steht. Oder sogar beides, Zughand und Bogenarm.
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Der Beschleunigungsweg kann ja nicht egal sein...
nein, natürlich nicht. vielmehr ist er für mein Dafürhalten ein entscheidender Faktor, um die in der Eingangsfrage gestellten Werte zu erreichen. Und das geht.
Grüße
Jan
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irgendwie will mein Material nicht, bin mal gespannt ob ich den Fehler finde
Entschuldige, meine Aussage wird jetzt nicht fair sein und du wirst es nicht hören/lesen wollen.
Ein Ratschlag: lasse Dich mal filmen wenn du schießt und analysiere dich darüber selbst. Die Aufnahmen sollten so sein das du gut deine Lösebewegung sehen kannst. Weitere Aufnahmen auch deinen Bogenarm und Bogenschulter.
Durch deine Kommentare bei anderen Themen hatte ich da schon den Eindruck das du vielleicht entweder ein sehr statisches Lösen hast oder sogar beim Lösen bzw. kurz davor zusammenbrichst. Also das deine Zughand entweder sogar nach vorne geht oder dein Bogenarm nicht stabil zum Ziel gerichtet bleibt sondern entweder einknickt oder nach vorne zur Brust hin wegdreht oder die Bogenschulter nicht stabil steht. Oder sogar beides, Zughand und Bogenarm.
Mit Sicherheit schiesse ich nicht perfekt, überhaupt keine Frage
Aber mittlerweile schiesse ich sogar mit ganz leichtem Druck auf der Bogenhand
Die Winkel sind auch soweit ok
Die Pfeilspitze geht definitiv vor dem Lösen nicht nach vorne (zumindest nicht so dass es wirklich messbar ist)
Vielleicht liegt es am Material, 18 Strang Sehnen und 72" (25+XL)
Keine Ahnung ob das soviel ausmachen kann
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Was machst Du bei 30# mit 18 Strang? Ich hab 37# adF und schiesse 8 Strang Whisperstring. Ich bilde mir ein, dass 4 Stränge Unterschied am Rohschaft sichtbar sind.
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Was machst Du bei 30# mit 18 Strang? Ich hab 37# adF und schiesse 8 Strang Whisperstring. Ich bilde mir ein, dass 4 Stränge Unterschied am Rohschaft sichtbar sind.
Das ist ja nochmal ein ganz anderes Thema, fps gegen Schussruhe. Auf meinem Barebow habe ich bei 38# ADF eine 24 Strang BCY 8125 drauf und möchte da nie wieder etwas anderes drauf haben.
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Was machst Du bei 30# mit 18 Strang? Ich hab 37# adF und schiesse 8 Strang Whisperstring. Ich bilde mir ein, dass 4 Stränge Unterschied am Rohschaft sichtbar sind.
Uffpasse......
Strangzahl ist nicht immer gleich dicke Sehne....
Wenn eine 12 Strang 8125 schon dick ist, ist eine 20 Strang Mercury trotzdem noch dünner.
Deine 8 Strang Whisperstring kannst also gar nicht vergleichen damit. :yes: :angel:
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Was machst Du bei 30# mit 18 Strang? Ich hab 37# adF und schiesse 8 Strang Whisperstring. Ich bilde mir ein, dass 4 Stränge Unterschied am Rohschaft sichtbar sind.
Uffpasse......
Strangzahl ist nicht immer gleich dicke Sehne....
Wenn eine 12 Strang 8125 schon dick ist, ist eine 20 Strang Mercury trotzdem noch dünner.
Deine 8 Strang Whisperstring kannst also gar nicht vergleichen damit. :yes: :angel:
bei der 18 Strang habe ich sehr dünnes MW Garn und Größe 2 Nocken
du siehst fast keinen Unterschied zwischen Sehne und MiWi, ca. 0,1mm
die Sehne ist also schon recht dick
ich werde mir mal was dünneres vom gleichen Hersteller zum testen besorgen
von einem anderen Hersteller habe ich eine 16 Strang, im Chronometer nicht getestet, aber auf 50m wars kein Unterschied
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Bei 31" Auszug auf nem 25" Riser könnten die XL n Ticken zu lang sein und Leistung kosten.
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Bei 31" Auszug auf nem 25" Riser könnten die XL n Ticken zu lang sein und Leistung kosten.
mit Tillerschrauben komplett drin haben meine 24# SX50 29,5adF, kann also nicht so dramatisch sein
die 32# Uukhas mit Tillerschrauben fast ganz draussen liegen bei 34,5adF
kann von daher nicht völlig verkehrt sein
L-WA würden mit Sicherheit auch funktionieren, aber nachdem die ersten Uukhas da waren und sich gut angefühlt haben bin ich bei 72" geblieben
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Was machst Du bei 30# mit 18 Strang?
Uffpasse......
Strangzahl ist nicht immer gleich dicke Sehne.... :yes: :angel:
Oops, ja, 18 Äpfel vs 8 Birnen :-[
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Aus eigener Erfahrung - über 15 verschiedene Recurve/Hybrid Formen gebaut inkl "crazy shit" mit Wellen im Wurfarm usw. - kann ich zum Thema Speed bei einem Trad Bow folgende Punkte beitragen.
Achtung: Ich rede hier nur von mir gebauten Bögen - gehe aber mal davon aus das die nichts besonderes sind und daher vergleichbar mit anderen Trad Bows. Dabei wird auch immer das gleiche 0815 Material für Wurfarme und Sehne verwendet >>> WICHTIG! (hier vermute ich mal sind bei "hochleistungsbögen" noch Steigerungen drin aber da ich immer das gleiche verwende kann ich meine Bogenformen auch 1:1 von der Leistung und dem handling her vergleichen)
Am Ende kommt man bei 7-8 GPP in der Regel auf 190-200 fps bei 28" Auszug (wichtig, wie schon von Grombard erwähnt) , fast egal wie die Möhre von der Form her aussieht.
Die passende Bogenlänge/Form in Bezug auf den Auszug ist definitiv relevant für einen möglichst effizienten Bogen aka Energieausbeute - was am Ende halt auch Speed bedeutet. Aber hier geht es ja gerade allgemein um das Thema und nicht individuell.
Wenn ich meine Bögen auf 210+ fps bekommen will braucht es einfach nur ne bessere (kein simples F/F Garn) bzw. leichtere Sehne (z.B. gleiches Material, weniger Stränge) und/oder man geht auf 5-6 GPP und fertig.
Die Herausforderung liegt hier eher darin bei solchen Setups noch ein Gesamtpaket zu bauen das aufeinander abgestimmt ist und gut funktioniert. Dermaßen leichte Pfeile fliegen oft bescheiden weil man z.b. an der Spitze zuviel Gewicht einspart.
Zum Thema "30# und unter 7 GPP":
Man sollte nicht unterschätzen wie viel weniger Energie im System ist wenn man Bögen mit geringerem Zuggewicht schießt. Das Material (Wurfarme/Verklebung) verträgt bei geringem Zuggewicht auch eher Extreme wie einen Leerschuss oder geringes Pfeilgewicht im direkten Vergleich zum gleichen Bogen mit 45+ #.
PS:
Grundsätzlich finde ich diesen Speedoptimierungswahn aber wirklich nur für Wettkämpfe sinnvoll. Zum einen sollte man dann vom Schützen erwarten können das er eine saubere Technik inkl. Ablass hat und zum anderern muss das ganze anscheinend auch nicht langfristig halten sondern "nur das Turnier überleben" - spätestens beim nächsten Turnier ist ja schon wieder iwas anderes der große Hype.
Der 0815 "just for fun" 3D Schütze braucht das nicht sondern fährt materialschonender und "fehlerverzeihender" mit 8+ GPP und schön ruhig fliegenden Pfeilchen. ::)
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Aus eigener Erfahrung - über 15 verschiedene Recurve/Hybrid Formen gebaut inkl "crazy shit" mit Wellen im Wurfarm usw. - kann ich zum Thema Speed bei einem Trad Bow folgende Punkte beitragen.
Achtung: Ich rede hier nur von mir gebauten Bögen - gehe aber mal davon aus das die nichts besonderes sind und daher vergleichbar mit anderen Trad Bows. Dabei wird auch immer das gleiche 0815 Material für Wurfarme und Sehne verwendet >>> WICHTIG! (hier vermute ich mal sind bei "hochleistungsbögen" noch Steigerungen drin aber da ich immer das gleiche verwende kann ich meine Bogenformen auch 1:1 von der Leistung und dem handling her vergleichen)
Am Ende kommt man bei 7-8 GPP in der Regel auf 190-200 fps bei 28" Auszug (wichtig, wie schon von Grombard erwähnt) , fast egal wie die Möhre von der Form her aussieht.
Die passende Bogenlänge/Form in Bezug auf den Auszug ist definitiv relevant für einen möglichst effizienten Bogen aka Energieausbeute - was am Ende halt auch Speed bedeutet. Aber hier geht es ja gerade allgemein um das Thema und nicht individuell.
Wenn ich meine Bögen auf 210+ fps bekommen will braucht es einfach nur ne bessere (kein simples F/F Garn) bzw. leichtere Sehne (z.B. gleiches Material, weniger Stränge) und/oder man geht auf 5-6 GPP und fertig.
Die Herausforderung liegt hier eher darin bei solchen Setups noch ein Gesamtpaket zu bauen das aufeinander abgestimmt ist und gut funktioniert. Dermaßen leichte Pfeile fliegen oft bescheiden weil man z.b. an der Spitze zuviel Gewicht einspart.
Zum Thema "30# und unter 7 GPP":
Man sollte nicht unterschätzen wie viel weniger Energie im System ist wenn man Bögen mit geringerem Zuggewicht schießt. Das Material (Wurfarme/Verklebung) verträgt bei geringem Zuggewicht auch eher Extreme wie einen Leerschuss oder geringes Pfeilgewicht im direkten Vergleich zum gleichen Bogen mit 45+ #.
PS:
Grundsätzlich finde ich diesen Speedoptimierungswahn aber wirklich nur für Wettkämpfe sinnvoll. Zum einen sollte man dann vom Schützen erwarten können das er eine saubere Technik inkl. Ablass hat und zum anderern muss das ganze anscheinend auch nicht langfristig halten sondern "nur das Turnier überleben" - spätestens beim nächsten Turnier ist ja schon wieder iwas anderes der große Hype.
Der 0815 "just for fun" 3D Schütze braucht das nicht sondern fährt materialschonender und "fehlerverzeihender" mit 8+ GPP und schön ruhig fliegenden Pfeilchen. ::)
Das was du da alles sagst, kann ich durchweg unterschreiben.... außer....
Daß eine andere, oder dünnere Sehne so viel schneller ist.
Das sind dann nämlich auch nicht immer gleich 10-15 ft/s... sondern eher 4-5ft/s.
Eindeutig mehr bringen leichtere Pfeile, die aber eben dann auch von vielen nicht annäherd beherrscht werden und das Trefferbild wäre mit etwas mehr Spitzengewicht DEUTLICH enger..... ::) :yes:
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Joa stimmt schon, alleine bei der Sehne kann man sicherlich nicht ganz so viel rausholen. Außer vielleicht man wechselt von einer 20 Strang Dacron auf eine 8er - was auch immer der heiße "Schneewittchen" (zensiert) beim F/F Material - ist. ;D
Wie immer muss am Ende jeder selber wissen was er möchte, womit er klar kommt und was er dafür in Kauf nimmt - gibt keine Lösung die für jeden passt.
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Hi,
ich weiß nicht, ob man auf 217 ft/s kommt.
Ich habe eben mit 30# Uukha SX+ und leichten Sphere Ghost 700 (237gn/6,6gpp) durch den Chroni geschossen - 196ft/s
Fühlt sich nicht so verkehrt an und ich auch nicht so laut. Allerdings ist es schon so, dass ich nicht den Test mit 800ern machen will.
Grüße,
Jochen
-
Hi,
ich weiß nicht, ob man auf 217 ft/s kommt.
Ich habe eben mit 30# Uukha SX+ und leichten Sphere Ghost 700 (237gn/6,6gpp) durch den Chroni geschossen - 196ft/s
Fühlt sich nicht so verkehrt an und ich auch nicht so laut. Allerdings ist es schon so, dass ich nicht den Test mit 800ern machen will.
Grüße,
Jochen
Bist sicher daß du dich ned vertippt hast?
Ist doch eher um die 8gpp? ;)
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Hi,
ich weiß nicht, ob man auf 217 ft/s kommt.
Ich habe eben mit 30# Uukha SX+ und leichten Sphere Ghost 700 (237gn/6,6gpp) durch den Chroni geschossen - 196ft/s
Fühlt sich nicht so verkehrt an und ich auch nicht so laut. Allerdings ist es schon so, dass ich nicht den Test mit 800ern machen will.
Grüße,
Jochen
Bist sicher daß du dich ned vertippt hast?
Ist doch eher um die 8gpp? ;)
30# bei 28"
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Hi,
ja - nicht vertippt
Ja - 30# bei 28“
Ich habe 29,5“ Auszug, dass dürften ca 33# otf sein
Sorry
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Joa stimmt schon, alleine bei der Sehne kann man sicherlich nicht ganz so viel rausholen. Außer vielleicht man wechselt von einer 20 Strang Dacron auf eine 8er - was auch immer der heiße "Schneewittchen" (zensiert) beim F/F Material - ist. ;D
Weil ich sie gerade in der Hand hatte:
- 8 Strang Whisper String 75 bis 90gr
- 12 Strang Dacron alle grob 120gr
- 14 Strang Dacron (ein Exemplar) 141gr
Natürlich wirkt sich das Gewicht nicht so direkt aus wie beim Pfeil, Elastizität nicht identisch und ein Hauch Luftwiderstand kommt auch noch dazu....
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Joa stimmt schon, alleine bei der Sehne kann man sicherlich nicht ganz so viel rausholen. Außer vielleicht man wechselt von einer 20 Strang Dacron auf eine 8er - was auch immer der heiße "Schneewittchen" (zensiert) beim F/F Material - ist. ;D
Weil ich sie gerade in der Hand hatte:
- 8 Strang Whisper String 75 bis 90gr
- 12 Strang Dacron alle grob 120gr
- 14 Strang Dacron (ein Exemplar) 141gr
Natürlich wirkt sich das Gewicht nicht so direkt aus wie beim Pfeil, Elastizität nicht identisch und ein Hauch Luftwiderstand kommt auch noch dazu....
Vergiss mal ganz schnell den Luftwiderstand einer Sehne.... ;D
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Vergiss mal ganz schnell den Luftwiderstand einer Sehne.... ;D
Vorausgesetzt sie ist sinnvoll eingedreht? Oder auch egal? :blank:
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Vorausgesetzt sie ist sinnvoll eingedreht? Oder auch egal? :blank:
Meinst Du die Gefahr des Auffächerns bei nicht eingedrehter Sehne?
Solange die Sehne noch etwas Wachs drin hat → egal, die Stränge kleben noch so gut zusammen, dass sich nix tut.
Wenn die Sehne quasi wachsfrei ist → relativ egal, das Auffächern passiert erst nachdem der Pfeil schon weg ist. Gut ist es aber nicht, wenn die Stränge nicht kompakt beieinander bleiben. Sorgt für unnötige Reibung an den Strängen und reduziert die Haltbarkeit drastisch.
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Vergiss mal ganz schnell den Luftwiderstand einer Sehne.... ;D
Vorausgesetzt sie ist sinnvoll eingedreht? Oder auch egal? :blank:
Bei einer flämisch gespleißt hergestellten Sehne kannst das im Chrony nicht rausmessen....
Ungewachste Endlos mach ich nicht und will mich dazu auch nicht äußern. ;)
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Vorausgesetzt sie ist sinnvoll eingedreht? Oder auch egal? :blank:
Meinst Du die Gefahr des Auffächerns bei nicht eingedrehter Sehne?
Solange die Sehne noch etwas Wachs drin hat → egal, die Stränge kleben noch so gut zusammen, dass sich nix tut.
Wenn die Sehne quasi wachsfrei ist → relativ egal, das Auffächern passiert erst nachdem der Pfeil schon weg ist. Gut ist es aber nicht, wenn die Stränge nicht kompakt beieinander bleiben. Sorgt für unnötige Reibung an den Strängen und reduziert die Haltbarkeit drastisch.
Stimme ich Dir bei allem zu.... ;) :yes: