Archers Campfire
Do it yourself => Pfeilbau => Thema gestartet von: Casimir am Januar 19, 2026, 09:18:30 Vormittag
-
Hab jetzt mal Federbefestigung mit Fletching-Tape (von BP) probiert:
Federn kleben nicht gerade. Die natürliche Biegung der Feder scheint stärker zu sein als das Tape hält?!
Ist das bei euch auch so? Kann man was dagegen tun?
Kann mir vorstellen, das es bei helicaler Befiederung noch weiter verzieht...
-
Hi,
Ich habe vor ein paar Jahren mal mit Fletching-Tape meine Pfeile befiedert. Leider hatte ich das gleiche Ergebnis, dass dieses nicht hält und die Federn sich entweder bewegen wie bei dir oder ganz abgehen. Ich bin dann einfach wieder zurück zu Sekundenkleber gewechselt, da nichts geholfen hat.
Besonders schlecht hält das Tape im Winter bei Minusgraden. Da sind meine Federn fast vollständig abgefallen.
Viele Grüße
Philip
-
Was man dagegen machen kann? - verbuch es unter "Lehrgeld" und verwende für diese Fälle normale Kleber.
Btw, nette Feder!
-
Ging mir genauso. Bin zurück zum Kleber.
Dieses Tape könnte funktionieren, wenn man dazu auch wickelt.
-
Fletching Tape nur bei Naturfedern bis max. 3".
Das ist auch der Grund warum ich keines dieser Klebebänder mehr verwende.
Und ich hab min. 4-5 verschiedene probiert, immer das gleiche, obwohl ich immer gut gereinigt und sogar den Schaft versucht habe etwas anzuschleifen.
Auf Carbon und Wraps, kein gutes Ergebnis....
Mit viel Glück fliegen sie aber trotzdem halbwegs sauber, ausprobieren und den Rst mit Bohning Platinum, das ist mein Favorit.
Vorne und hinten einen Tropfen Federkleber drauf, sichert das schon mal gut. ;)
-
Hallo, also ich hab keine Probleme mit den Bändern egal ob auf Holz oder Carbon. Ich klebe die Federn so wie sie sind, nicht gerade. Vor Jahren habe auch versucht gerade zu kleben, da wollten die Pfeile nicht sauber fliegen. Bei mir halten die Federn sogar auf Stricknadeln.
-
Ja ist normal.
Nutze dennoch seit 12 Jahren Tape. Ich lebe einfach damit. Die natürliche Kurve die die Feder macht sorgt für den Drall den ich haben will.
Man kann natürlich auch die Feder schnurgerade haben und mit einem leichten Winkel ankleben. Kommt aufs Gleiche hinaus.
-
Bei mir hat es geholfen den Federkiel mit Schmirgelpapier relativ weit runterzuschleifen.
Hält bisher ganz gut.
Bei kaltem Wetter oder Nässe geh ich mittlerweile nicht mehr auf den Parcours, hat gesundheitliche Gründe.
-
. Bei mir halten die Federn sogar auf Stricknadeln.
sind die nicht ein bisschen kurz als Pfeile, oder wieso machst du sowas? :Achtung:
-
Also bei mir funktioniert es mit Klebeband ::)
angefangen habe ich mit dem bearpaw Befiederungsband und "Standard 4" Federn", mit recht mäßigem Erfolg...
Nach dem Umstieg auf Federn in voller Länge (der Bodnik hat da richtig gute) stanze ich daraus i.d.R. 2 Stück 4" Federn aus, so dass ich genug Fläche zum Kleben habe und vom dickeren Kielende möglichst viel weg lasse.
die Kiele gut abschleifen sowie mit Wickelung unten und einem Tropfen Kleber (Saunders NVP Cement) am oberen Ende habe ich es recht gut in den Griff bekommen.
Im Winter gab´s an und an Propbleme, da das Tape nicht mehr so gut hielt - aber die Enden waren sauber fixiert und die Federn blieben gerade und dran.
Inzwischen nutze ich Industrietape wie es bei Handydisplays etc. eingesetzt wird, das hat sich als haltbarer erwiesen.
Statt der unteren Wicklung (dabei habe ich mir des öfteren die Federn in diesem Bereich "schräg"gezogen) nutze ich - seit der Steff mir mal freundlicherweise eine Rolle zugeschickt hat - Gewebeisolierband (Coroplast E20 oder J18); davon ein Stück mit etwa 1,3 fachen Pfeilumfang ... das reicht und hat auch den Vorteil, dass ich bei Pfeilbruch die Federn wieder verwenden kann.
(Selbst der Guido als großer "Tape-Skeptiker" war am Wochenende der Gradheit meiner Befiederung sehr positiv überrascht :))
-
Stimmt, ich war echt überrascht.
Deine Federn waren sehr sauber und gerade auf dem Schaft geklebt.
Vielleicht liegt das aber auch an dem milden Klima bei euch... 😂😂😂✌️